Bediener von Hubarbeitsbühnen

Wo immer in Höhe gearbeitet wird, werden hierzu häufig mobile Hubarbeitsbühnen genutzt. So sicher Arbeitsbühnen auch sind, die Unfallmeldungen hierzu häufen sich und sind zumeist auf unsachgemäßer Handhabung und Fehlbedienung zurückzuführen.

Um solche Unfälle zu verhindern, müssen die Mitarbeiter sorgfältig ausgewählt, bestens und regelmäßig geschult und für die Bedienung einer Hubarbeitsbühne beauftragt werden.

Die Ausbildung der Bediener von Hubarbeitsbühnen

Mit der Einführung des DGUV Grundsatz 308-008 im April 2010 (damals noch BGG 966) wurde erstmals von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) eine einheitliche Grundlage für die Ausbildung und Beauftragung von Bedienern von Hubarbeitsbühnen erlassen.

Wir führen bei Bedarf in Ihrem Unternehmen eine nach diesen berufsgenossenschaftlichen Rechtsgrundlagen gestaltete Ausbildung durch. Oberstes Ziel unserer Ausbildung ist es, Ihnen und Ihrem Unternehmen ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit zu bieten.

Die Schulungen werden durch den Einsatz abwechslungsreicher Medien wie Folien und Videofilme für die Teilnehmer leicht verständlich, praxisorientiert und in kleinen Gruppen bis maximal 10 Teilnehmer durchgeführt. Die Ausbildungsdauer richtet sich nach Teilnehmerzahl und den Vorkenntnissen der Teilnehmer. Bei Bedarf können wir auch individuelle Videosequenzen oder Fotos aus Ihrem Unternehmen in die Ausbildung integrieren. Eine Hubarbeitsbühne muss zur Durchführung der Ausbildung allerdings in Ihrem Unternehmen vorhanden sein.

Jedem Teilnehmer wird entsprechendes Begleitmaterial, wie aktuelle Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitslehrbrief und eine Zusammenfassung des vermittelten Stoffes ausgehändigt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung erhält jeder Lehrgangsteilnehmer einen Ausweis für das Bedienen von Hubarbeitsbühnen und ein Zertifikat, mit dem die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Bediener für Hubarbeitsbühnen bescheinigt wird.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theoretischen Teil werden die vorgegebenen Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Arten von Hubarbeitsbühnen, Anforderungen an Hubarbeitsbühnen, Tägliche Sicht- und Funktionsprüfung, Einsatz der Hubarbeitsbühne, Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum, etc. vermittelt. Der theoretische Teil schließt dann mit einer Prüfung in Form eines Fragebogens ab.

Im Praktischen Teil der Ausbildung werden den Teilnehmern praxisnahe Aufgaben gestellt, die sie zum Erreichen des Ausbildungszieles eigenständig lösen müssen.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn die Teilnehmer den theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Bei nicht Erreichen des Ausbildungszieles ist eine Nachprüfung möglich.

Arbeitsmedizinische Bestätigung der Eignung

Wir empfehlen Ihnen, die körperliche Eignung der Bediener von Hubarbeitsbühnen vor Teilnahme an einer Ausbildung durch Ihren Betriebsarzt im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzuntersuchung G 25 "Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten", sowie G 41 „Arbeiten mit Absturzgefahr“ feststellen zu lassen.