Führungskräfteschulungen

Den Führungskräften sind zwecks Wahrnehmung der Unternehmerpflichten gem. Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung, DGUV V1, etc. Rechtsgrundlagen, Haftungsfragen und Verantwortlichkeiten im Arbeitsschutz sowie Basiswissen zur rechtssicheren Organisation zu vermitteln.

Die Teilnehmer sollen nach Abschluss dieses Seminars in der Lage sein, die interne Aufbau- und Ablauforganisation unter dem Aspekt Arbeitssicherheit zu bewerten und zu verbessern, wie die Gefährdungsbeurteilung, das Gefahrstoffmanagement, Dokumentationspflichten usw.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Produktionsleiter, Betriebsleiter, Meister, Teamleiter, sonst. Bereichsverantwortliche

Inhalt

  • Einführung
  • Fallbeispiel eines Arbeitsunfalles und Folgen
  • Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht und Zivilrecht
  • Berufsgenossenschaftliche Vorschriften
  • Beispielurteile, Fallbeispiele und Diskussion
  • Verhalten des Vorgesetzten im Betrieb
  • Betriebssicherheitsorganisation
  • Forderungen einschlägiger Gesetze und Rechtsverordnungen
  • Sicherheitsorganisation und Ablaufregelungen
  • Spezielle Prozessabläufe der Arbeitssicherheit
  • Ausblick und Diskussion
 

Rechtsgrundlagen Umweltschutz für Führungskräfte

Zum Thema

Den Führungskräften sind zwecks Wahrnehmung der Unternehmerpflichten gemäß Immissionsschutzrecht, Wasser- und Abfallrecht, Bundesbodenschutzgesetz, Gefahrstoffverordnung usw. Rechtsgrundlagen, Haftungsfragen und Verantwortlichkeiten im Umweltschutz sowie Basiswissen zur rechtssicheren Organisation in ihrem Verantwortungsbereich zu vermitteln.

Die Teilnehmer sollen nach Abschluss dieses Seminars in der Lage sein, die interne Aufbau- und Ablauforganisation unter dem Aspekt Umweltschutz zu bewerten und zu verbessern sowie zur Erzielung einer hohen Rechtssicherheit Managementaspekte auf Basis der DIN EN ISO 14001 zu implementieren.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Produktionsleiter, Betriebsleiter, Meister, Teamleiter, Managementbeauftragte und sonst. Bereichsverantwortliche

Inhalt

  • Einführung
  • Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht und Zivilrecht
  • Allgemeines Umweltrecht
  • Genehmigungsrecht
  • Wasserrecht
  • Abfallrecht
  • Immissionsschutzrecht
  • Auszüge sonstiger Rechtsgebiete
  • Umweltschutzorganisation und Ablaufregelungen
  • Verantwortlichkeiten und Aufbauorganisation
  • Managementaspekte auf Basis der DIN EN ISO 14001
  • Ausblick und Diskussion
 

Fremdfirmenkoordinator / Kontraktorenmanager

Fremdfirmen stellen immer wieder eine große Herausforderung in der Arbeitssicherheit dar: fehlende Einweisung, fehlendes Pflichtbewusstsein, das Nichtkennen der Gegebenheiten vor Ort etc., führen wiederholt zu unnötigen Unfällen, kritischen Situationen und Unstimmigkeiten. Fremdfirmenmitarbeiter verunfallen dreimal häufiger als eigene Mitarbeiter. Nicht umsonst ist der Auftraggeber gesetzlich verpflichtet, Fremdfirmenmitarbeiter angemessen in die örtlichen Gegebenheiten und Unfallgefahren einzuweisen.

Ziel unseres Seminars ist es, betriebliche Führungskräfte und „Zuständige“ mit dem Thema vertraut zu machen und somit präventiv und rechtssicher agieren zu lassen. Die Verantwortung und Haftung wird klar herausgestellt und Hilfestellungen für die Umsetzung in die betriebliche Praxis gegeben. Mit dem erworbenen Wissen können anschließend die erforderlichen, insbesondere organisatorischen Schutzmaßnahmen eingeschätzt und umgesetzt werden. Jeder Teilnehmer erhält eine Abschlussurkunde, die ihn befähigt als ausgebildeter Fremdfirmenkoordinator tätig zu werden.

Zielgruppe

Geschäftsführer, betriebliche Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, (angehende) Fremdfirmenkoordinatoren

Inhalt

  • Einführung in das Thema
  • Fallbeispiel eines Arbeitsunfalls und rechtlicher Folgen
  • Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung in die Praxis
  • Beispielurteile, Fallbeispiele und Diskussion
  • Verantwortung und Haftung
  • Koordinierung der Maßnahmen und Pflichten
  • Konkrete Aufgaben und Pflichten der Parteien
  • Motivation und Sensibilisierung der Mitarbeiter
  • Roter Faden für die Vorgehensweise
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch
 

Gabelstaplerfahrer

Beim innerbetrieblichen Transport von Lasten geschehen immer noch schwere, leider auch tödliche Unfälle. Daher fordern die Berufsgenossenschaften in ihren Unfallverhütungsvorschriften eine Ausbildung der mit dem Fahren von Flurförderzeugen beauftragten Personen.

Im Rahmen der Organisationsverantwortung sind Geschäftsführer und Linienverantwortliche für die Auswahl, Ausbildung und Beauftragung Ihrer Mitarbeiter entsprechend der Unfallverhütungsvorschrift DGUV V68 "Flurförderzeuge" verantwortlich. Nur durch eine entsprechende Ausbildung Ihrer Mitarbeiter können Sie Rechtssicherheit erlangen und sicherstellen, dass Ihre Gabelstaplerfahrer mit den Geräten sicher, wirtschaftlich und zweckentsprechend umgehen können.

Die Ausbildung der Gabelstaplerfahrer

Wir sind Ihr Partner, wenn es um eine fundierte Ausbildung Ihrer Gabelstaplerfahrer geht. Unsere qualifizierten Ausbilder führen die Ausbildung in Ihrem Unternehmen durch, die sich nach den einschlägigen berufsgenossenschaftliche Vorschriften, wie z.B. der DGUV V68 und BGG 925 / DGUV G308-001 richtet.

Die Schulungen werden durch den Einsatz abwechslungsreicher Medien wie Folien und Videofilme für die Teilnehmer leicht verständlich, praxisorientiert und in kleinen Gruppen bis maximal 10 Teilnehmer durchgeführt. Die Ausbildungsdauer richtet sich nach Teilnehmerzahl und den Vorkenntnissen der Teilnehmer. Bei Bedarf können wir auch individuelle Videosequenzen oder Fotos aus Ihrem Unternehmen in die Ausbildung integrieren.

Jedem Teilnehmer wird entsprechendes Begleitmaterial, wie aktuelle Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitslehrbrief und eine Zusammenfassung des vermittelten Stoffes ausgehändigt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung erhält jeder Lehrgangsteilnehmer einen Fahrausweis für Gabelstaplerfahrer und ein Zertifikat, mit dem die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Staplerfahrer bescheinigt wird.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theoretischen Teil werden die vorgegebenen Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Aufbau des Staplers, physikalische Besonderheiten, Sondereinsätze mit dem Stapler etc. vermittelt. Der theoretische Teil schließt dann mit einer Prüfung in Form eines Fragebogens ab.

Im Praktischen Teil der Ausbildung werden den Teilnehmern praxisorientierte Transportaufgaben gestellt, die sie zum Erreichen des Ausbildungszieles eigenständig lösen müssen.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn die Teilnehmer den theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Bei nicht Erreichen des Ausbildungszieles ist eine Nachprüfung möglich.

Arbeitsmedizinische Bestätigung der Eignung

Wir empfehlen Ihnen, die körperliche Eignung der Gabelstaplerfahrer vor Teilnahme an einer Ausbildung durch Ihren Betriebsarzt im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzuntersuchung G 25 "Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten" feststellen zu lassen.

 

Heißarbeiten

Der Einsatz von Schweiß-, Schneid-, Trennschleif-, Löt-, Auftau- und Heißklebegeräten, bei denen erhebliche Temperaturen auftreten, bedeutet regelmäßig eine enorme Brandgefahr. Besonders gefährlich sind Schweiß-, Schneid- und Schleiffunken, die noch in einer Entfernung von 10 m und mehr von der Arbeitsstelle brennbare Stoffe entzünden können.
Daher sind bei Arbeiten dieser Art außerhalb hierfür vorgesehener Werkstätten besondere technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen. Mit dem sogenannten „Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten“ oder „Heißerlaubnisverfahren“ werden diese Maßnahmen festgelegt. Eine Gefährdungsbeurteilung ist durchzuführen.
Müssen Fremdfirmen feuergefährliche Arbeiten durchführen, sind bei der Auftragsvergabe zusätzlich die einschlägigen Vorschriften über die Koordination bei der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmer zu beachten.

Das qualifizierende Seminar richtet sich an Personen, die das Heißerlaubnisverfahren durchführen und / oder freigeben, sowie arbeitsverantwortliche Fachkräfte, wie Schweißer oder Instandhalter.

Durch das Seminar werden Ihnen alle Kenntnisse, Methoden und Vorgehensweisen vermittelt, wie in Ihrem Unternehmen feuergefährliche Arbeiten nach dem Stand der Technik und in Übereinstimmung mit geltendem Recht und Versicherungsbedingungen geplant und durchgeführt werden. Hierzu zählen auch die notwendigen präventiven Brandschutzmaßnahmen, die durch eine Gefährdungsbeurteilung festzulegen sind. Sie lernen, wie das Heißarbeitsverfahren mit Erlaubnisschein rechtssicher durchgeführt wird und feuergefährliche Arbeiten gefährdungsfrei zum Abschluss gebracht werden.

Seminarinhalte:

  • Straf- und zivilrechtliche Grundlagen, Verantwortung,
  • Sachversicherungsrechtliche Anforderungen,
  • Haftung der Durchführenden,
  • Grundlagen des Brandschutzes,
  • Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für feuergefährliche Arbeiten,
  • Durchführung des Erlaubnisverfahrens für feuergefährliche Arbeiten,
  • Beispiele aus der Praxis,
  • Besonderheiten: Dauerarbeiten und wiederholende Arbeiten, Heißarbeiten durch Fremdfirmen,
  • Diskussion zur praktischen Umsetzung des Heißarbeitsverfahrens.
 

Bediener von Hubarbeitsbühnen

Wo immer in Höhe gearbeitet wird, werden hierzu häufig mobile Hubarbeitsbühnen genutzt. So sicher Arbeitsbühnen auch sind, die Unfallmeldungen hierzu häufen sich und sind zumeist auf unsachgemäßer Handhabung und Fehlbedienung zurückzuführen.

Um solche Unfälle zu verhindern, müssen die Mitarbeiter sorgfältig ausgewählt, bestens und regelmäßig geschult und für die Bedienung einer Hubarbeitsbühne beauftragt werden.

Die Ausbildung der Bediener von Hubarbeitsbühnen

Mit der Einführung des DGUV Grundsatz 308-008 im April 2010 (damals noch BGG 966) wurde erstmals von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) eine einheitliche Grundlage für die Ausbildung und Beauftragung von Bedienern von Hubarbeitsbühnen erlassen.

Wir führen bei Bedarf in Ihrem Unternehmen eine nach diesen berufsgenossenschaftlichen Rechtsgrundlagen gestaltete Ausbildung durch. Oberstes Ziel unserer Ausbildung ist es, Ihnen und Ihrem Unternehmen ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit zu bieten.

Die Schulungen werden durch den Einsatz abwechslungsreicher Medien wie Folien und Videofilme für die Teilnehmer leicht verständlich, praxisorientiert und in kleinen Gruppen bis maximal 10 Teilnehmer durchgeführt. Die Ausbildungsdauer richtet sich nach Teilnehmerzahl und den Vorkenntnissen der Teilnehmer. Bei Bedarf können wir auch individuelle Videosequenzen oder Fotos aus Ihrem Unternehmen in die Ausbildung integrieren. Eine Hubarbeitsbühne muss zur Durchführung der Ausbildung allerdings in Ihrem Unternehmen vorhanden sein.

Jedem Teilnehmer wird entsprechendes Begleitmaterial, wie aktuelle Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitslehrbrief und eine Zusammenfassung des vermittelten Stoffes ausgehändigt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung erhält jeder Lehrgangsteilnehmer einen Ausweis für das Bedienen von Hubarbeitsbühnen und ein Zertifikat, mit dem die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Bediener für Hubarbeitsbühnen bescheinigt wird.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theoretischen Teil werden die vorgegebenen Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Arten von Hubarbeitsbühnen, Anforderungen an Hubarbeitsbühnen, Tägliche Sicht- und Funktionsprüfung, Einsatz der Hubarbeitsbühne, Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum, etc. vermittelt. Der theoretische Teil schließt dann mit einer Prüfung in Form eines Fragebogens ab.

Im Praktischen Teil der Ausbildung werden den Teilnehmern praxisnahe Aufgaben gestellt, die sie zum Erreichen des Ausbildungszieles eigenständig lösen müssen.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn die Teilnehmer den theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Bei nicht Erreichen des Ausbildungszieles ist eine Nachprüfung möglich.

Arbeitsmedizinische Bestätigung der Eignung

Wir empfehlen Ihnen, die körperliche Eignung der Bediener von Hubarbeitsbühnen vor Teilnahme an einer Ausbildung durch Ihren Betriebsarzt im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzuntersuchung G 25 "Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten", sowie G 41 „Arbeiten mit Absturzgefahr“ feststellen zu lassen.

 

Kranführer

Der Transport von schweren Lasten wird heute in vielen Unternehmen mit kraftbetätigten Kranen durchgeführt. Um diese Transportaufgaben aber sicher und unfallfrei durchführen zu können, werden von den Berufsgenossenschaften eine Vielzahl von Anforderungen an den Kranführer gestellt.

Der Unternehmer ist danach für die Auswahl, Unterweisung und Beauftragung der Mitarbeiter verantwortlich, die im Unternehmen einen Kran führen sollen.

Die Ausbildung der Kranführer

Wir führen bei Bedarf in Ihrem Unternehmen eine nach den berufsgenossenschaftlichen Rechtsgrundlagen (BGG 921 / DGUV G309-003 und DGUV V52) gestaltete Ausbildung durch.

Die Schulungen werden durch den Einsatz abwechslungsreicher Medien wie Folien und Videofilme für die Teilnehmer leicht verständlich, praxisorientiert und in kleinen Gruppen bis maximal 10 Teilnehmer durchgeführt. Die Ausbildungsdauer richtet sich nach Teilnehmerzahl und den Vorkenntnissen der Teilnehmer. Bei Bedarf können wir auch individuelle Videosequenzen oder Fotos aus Ihrem Unternehmen in die Ausbildung integrieren.

Jedem Teilnehmer wird entsprechendes Begleitmaterial, wie aktuelle Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitslehrbrief und eine Zusammenfassung des vermittelten Stoffes ausgehändigt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung erhält jeder Lehrgangsteilnehmer einen Bedienerausweis für Kranführer und ein Zertifikat, mit dem die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Kranführer bescheinigt wird.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theoretischen Teil werden die vorgegebenen Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Aufbau des Krans, physikalische Besonderheiten, sicherer Betrieb von Kranen, Lastaufnahmeeinrichtungen, Anschlagen und Verfahren von Lasten etc. vermittelt. Der theoretische Teil schließt dann mit einer Prüfung in Form eines Fragebogens ab.

Im Praktischen Teil der Ausbildung werden den Teilnehmern praxisnahe Transportaufgaben gestellt, die sie zum Erreichen des Ausbildungszieles eigenständig lösen müssen.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn die Teilnehmer den theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Bei nicht Erreichen des Ausbildungszieles ist eine Nachprüfung möglich.

Arbeitsmedizinische Bestätigung der Eignung

Wir empfehlen Ihnen, die körperliche Eignung der Kranführer vor Teilnahme an einer Ausbildung durch Ihren Betriebsarzt im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzuntersuchung G 25 "Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten" feststellen zu lassen.

 

Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer

Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer übernehmen in ihrem unmittelbaren Arbeits- und Tätigkeitsbereich Aufgaben des Brandschutzes. Hierdurch wird durch die gezielte Einleitung von Erstmaßnahmen in einem Brandfall, die Sicherheit in Unternehmen bedeutend erhöht.

Da Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer für den "Ernstfall" ausgebildet sind, kann die Brandmeldung, Alarmierung, die Bekämpfung von Entstehungsbränden und die Unterstützung der Flucht und Rettung von Beschäftigten und Betriebsfremden den entscheidenden Vorteil in der Vermeidung oder Reduzierung von Personen- und Sachschäden bringen.

Die Ausbildung der Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer soll auf der einen Seite die Wirksamkeit der durch den Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer getroffenen Maßnahmen sicherstellen und zum anderen den Selbstschutz bei der Ausübung seiner Tätigkeit gewährleisten.

Unsere Ausbildung wird selbstverständlich auf Basis der DGUV I 205-023 (ehem. BGI 5182) durchgeführt und richtet sich auf die Bedürfnisse und besonderen Anforderungen Ihres Unternehmens aus!

 

Ladungssicherung

Verantwortung, Haftung und Grundlagen der „Ladungssicherung“

Ladungssicherung bezeichnet das Sichern von Ladungen (Frachtgütern) im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr gegen die beim Transport auftretenden physikalischen Bewegungskräfte und gilt der Transportsicherheit.

Diese Kräfte treten z. B. im Straßentransport beim Beschleunigen nach hinten, beim Bremsen in Fahrtrichtung (Trägheit der Masse), beim Durchfahren von Kurven zu den Seiten (Zentrifugalkraft vs. Zentripetalkraft) und auf unebenen Straßen vertikal auf (Gravitation). Ungenügend oder falsch angebrachte sowie fehlende Ladungssicherung führt oft zu einer Ladungsverschiebung.

Der § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verlangt, dass Ladung so zu verstauen und zu sichern ist, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik (wie z. B. VDI 2700 ff.) zu beachten.

Die Verantwortung der Ladungssicherung liegt beim Fahrer, Halter und beim Verlader:

Die Verantwortung des Fahrzeugführers umfasst nach §§ 22 und 23 StVO:

  • Vor Fahrtantritt ist die Sicherung der Ladung und die Lastverteilung zu kontrollieren
  • Diese sind während der Fahrt zu kontrollieren und ggf. nachzubessern
  • Das Fahrverhalten ist der Ladung anzupassen

Die Verantwortung des Verladers umfasst nach §§ 22 StVO:

  • Verantwortlich ist der „Leiter der Ladearbeiten“ (dies kann ggf. auch der eigenverantwortliche Mitarbeiter des Versandes sein).
  • Es ist eine Übertragung der Pflichten zur Ladungssicherung vom Unternehmen auf den verantwortlichen Mitarbeiter erforderlich.
  • Der Verlader ist nach dem Gesetz zur Ladungssicherung verpflichtet; er kann diese Pflicht nicht auf den Fahrer übertragen!

Verstöße können im Bereich der Ordnungswidrigkeit (allgemeine Verkehrskontrolle oder Verkehrsunfall mit Sachschaden) mit Bußgeldern geahndet und mit Punkten im Fahreignungsregister eingetragen werden. Eine Straftat (z. B. Verkehrsunfall mit Personenschaden) wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet.

Die VDI-Richtlinienreihe VDI 2700 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ gilt seit vielen Jahren als Grundlagenwerk der Ladungssicherung. In ihr wird beschrieben, welche Kräfte auf eine Ladung im Fahrbetrieb einwirken und wie Ladung grundsätzlich auf Straßenfahrzeugen gesichert werden kann. Die Richtlinien werden bei Überwachungsmaßnahmen der Verkehrspolizei, des Bundesamtes für Güterverkehr, aber auch bei Streitfällen vor Gericht herangezogen.

Die Themenübersicht unserer Schulung

  • Rechtliche Grundlagen, Begriffe
  • Verantwortung / Rechtsfolgen
  • Aufbauten / Zurrpunkte
  • Lastverteilung
  • Arten der Ladungssicherung
  • Zurrmittel (Auswahl, Kennzeichnung, sicherer Einsatz, Ablegereife, Prüfung)
  • Hilfsmittel zur Ladungssicherung
 

Presseneinrichter / Kontrollperson

Beim Einrichten von Pressen sind die grundsätzlichen Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung in Verbindung mit der entsprechenden technischen Regeln für Betriebssicherheit, hier TRBS 2111 „Mechanische Gefährdungen“ zu beachten. Auch der Werkzeugwechsel ist eine Einrichtetätigkeit, die nur durch ausgebildete und beauftragte Presseneinrichter vorgenommen werden darf.

Nähere Erläuterungen hinsichtlich der Anforderungen an das Einrichten von Pressen sind in der DGUV R 100-500 (ehem. BGR 500) Kapitel 2.3 Pressen der Metallbe- und -verarbeitung und in der DGUV I 209-08 (ehem. BGI 551) Presseneinrichter festgelegt.

Die Aufgaben des Presseneinrichters sind:

  • die Werkzeuge einzurichten,
  • die Betriebsart einzustellen,
  • die vorhandenen Schutzeinrichtungen einzustellen,
  • erforderlichenfalls ersatzweise andere Sicherungsmaßnahmen, wenn Schutzeinrichtungen aus fertigungstechnischen Gründen nicht eingesetzt werden können, zu treffen;
  • die Umstelleinrichtungen gegen unbefugtes Betätigen zu sichern.

Darüber hinaus muss grundsätzlich eine von Arbeitgeber schriftlich beauftragte Kontrollperson feststellen, dass die Werkzeuge eingerichtet und die Maßnahmen getroffen und wirksam sind (DGUV R 100-500, Kapitel 2.3, Ziffer 3.5). Auch diese Person muss entsprechend ausgebildet und schriftlich beauftragt worden sein. Von der Vorgehensweise zur Freigabe der Presse kann unter bestimmten Voraussetzungen abgewichen werden, die ebenfalls in den Regelwerken beschrieben sind.

Die Themenübersicht unserer Ausbildung:

  • Problemstellung, Unfälle an Pressen
  • Rechtliche Grundlagen, Begriffe
  • Organisation im Betrieb
  • Verantwortung und Haftung
  • Übersicht der Pressentypen /-arten
  • Übersicht der Handschutzmaßnahmen
  • Handschutzmaßnahmen im Einzelnen
  • Übung (Sicherheitsabstände, zulässige Kombinationen von Pressen und Pressenwerkzeugen)
  • Besondere Maßnahmen für den Störbetrieb
  • Betriebsarten
  • Einrichten von Pressen
 

Fachseminar Brandschutz - Fortbildung für Brandschutzbeauftragte

Für alle Sachkundigen ist eine regelmäßige Fortbildung notwendig und zur qualifizierten Aufgabenbewältigung erforderlich. Auch Brandschutzbeauftragte müssen ihr Fachwissen regelmäßig auffrischen und auf dem aktuellen Stand halten. Analog dazu muss der Arbeitgeber der/dem Brandschutzbeauftragten die für die Erfüllung ihrer/seiner Aufgaben erforderliche Fortbildung unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange ermöglichen.

Gemäß DGUV Information 205-003 (entspricht der vfdb-Richtlinie 12-09/01 und dem Leitfaden VdS 3111) sind Sie als Brandschutzbeauftragte(r) verpflichtet, innerhalb von drei Jahren Fortbildungen in einem Umfang von mindestens 16 Unterrichtsstunden (à 45 Minuten) zu besuchen.

Mit unserem eintägigen Fortbildungsseminar unter der Leitung eines Brandschutzsachverständigen erfüllen Sie bereits 50 % und stellen sicher, dass Ihre Fachkunde den aktuellen Erfordernissen sowie den sich ändernden Regelwerken und Vorschriften entspricht.

In dem Seminar erhalten Sie, neben einem jährlich neu festgelegten Schwerpunktthema, Informationen über weitere aktuelle und praxisbezogene Themen, geänderte Regelwerke und Gesetze, wichtige Informationen zum Thema Brandschutzmanagement sowie über neue technische Entwicklungen im vorbeugenden Brandschutz. Außerdem bieten wir Ihnen die Gelegenheit, individuelle Fragestellungen vorzubringen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Zielgruppe sind Personen, die in Betrieben als Brandschutzbeauftragte gemäß DGUV Information 205-003 ausgebildet und eingesetzt werden sowie sonstige Personen, die sich auch mit Fragen des Brandschutzes befassen.

Unsere Seminarinhalte sind u.a. aktuelle Themen und Schwerpunkte, neue rechtliche Änderungen im Brandschutz, Industriebaurichtlinie, Schadensereignisse und Legal Compliance.

Nach erfolgreicher Teilnahme stellt die isuplan GmbH eine entsprechende Teilnahmebestätigung aus.

Hinweis: Da die Forderungen von 16 Unterrichtsstunden innerhalb von drei Jahren lediglich eine Minimalforderung ist empfehlen wir, jährlich ein eintägiges Fortbildungsseminar zu besuchen.